Die Mittagsbetreuung an unserer Schule

Unsere Mittagsbetreuung möchte für die Kinder der 1. – 4. Klasse ein Stück Zuhause schaffen, einen Lebens-raum, in dem sich die Kinder wohl und geborgen fühlen. Hier werden sie nicht nur beaufsichtigt. Das Ziel ist eine sinnvolle, waldorfpädagogisch orientierte Gestaltung des Übergangs zwischen Schule und Eltern-haus. Die Gestaltung der gemeinsamen Zeit ist abge-stimmt auf die Bedürfnisse der Kinder nach dem Ende des Unterrichtsvormittages. Im Vordergrund stehen Kommunikation, und aktives Gestalten durch jahres-zeitlich orientierte Aktivitäten (Basteln, Werken, Malen), erlebnisorientierte Angebote (alte Kinderspiele, Rollen-spiele), gebundene und ungebundene Bewegungs-spiele (Ball, Stelzen, Hüpfseil) und Gesellschaftsspiele.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet das gemeinsame Mittagsmahl. Der Schulhof steht uns ebenso zur Verfügung wie der Spielturnraum der Schule und die Werkstätten.

Feste Abläufe, klare Regeln und Rituale schaffen Sicherheit, Geborgenheit und ermöglichen die individuelle und freie Entfaltung, bzw. Entwicklung der einzelnen Kinder.
Nach einer kurzen Ankommphase während der die Kinder sich auf die einzelnen Bereiche verteilen und spielen, sich unterhalten, oder an einer angebotenen Tätigkeit teilnehmen, ruft die Essensglocke die Kinder an den Mittagstisch.
Das gemeinsame Mittagessen ist gestaltet wie eine Familienmahlzeit. Wir beziehen das Essen aus der Schulküche, es wird von der Köchin täglich frisch zubereitet und besteht aus abwechslungsreichen Gerichten mit Salat und Dessert. Auch wird den Kindern zum Tagesabschluss Obst und Gemüse angeboten.
Während der Mahlzeit können die Kinder in Ruhe über Erlebtes reden und so ein Stück "Zuhause" spüren. Dabei werden wir als Betreuer zu wichtigen Bezugspersonen.

Anschließend gehen die Kinder im Freispiel wieder zu wechselnden Tätigkeiten über. Unsere Angebote richten sich vor allem nach den Jahreszeiten und Jahreszeitenfesten. Die Kinder nehmen an Bastelangeboten teil oder sie lauschen einer Geschichte.
In unserem Raum gibt es vielfältige Möglichkeiten zum Freispiel: Eine Bauecke, eine Ritterburg, einen Kaufmannsladen, ein Puppenhaus, eine Leseecke, sowie eine Kuschelecke.
Gleichzeitig wird den Kindern auch die Möglichkeit gegeben, am Spielplatz oder im Wald die Natur zu erleben, sich Lager oder Zwergenhäuschen zu bauen oder einfach miteinander zu spielen. Sehr beliebt ist auch der Spielturnraum, den wir für Bewegungsspiele nutzen können.
Die Mittagsbetreuung ist auch Treffpunkt um mit Schulkameraden spielen zu können, weil sonst der Fahrweg zu weit ist, oder auch ein Ort um neue Freunde kennenzulernen.
Einmal die Woche wird im Werkraum mit Holz
gearbeitet oder mit Lehm getöpfert. Hier entstehen zum Beispiel neue Spielsachen oder jahreszeitlich angepasste Kunststücke.
Die kurze Betreuungszeit endet um 14.10 Uhr.

Ab 14:30 Uhr ist Hausaufgabenzeit. Die Kinder erledigen so gut es geht ihre Hausaufgaben selbstständig. Während dieser Zeit sorgen wir für die notwendige Arbeitsruhe. Wir helfen den Kindern und geben Tipps, geben aber keine Nachhilfe. Eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrern besteht. Jedoch: Die Verantwortung der schulischen Belange liegt bei den Eltern.

Die verlängerte Betreuungszeit endet um 16 Uhr.

 
© 2020 Freie Waldorfschule Chiemgau & graphicfactory