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Freie Waldorfschule Chiemgau

Unsere Schule liegt im Herzen des Chiemgaus zwischen Kampenwand und Chiemsee. Die beiden Landkreise Rosenheim und Traunstein bilden unser Einzugsgebiet. Als zweizügige Schule ist sie eine der größten Waldorfschulen in Bayern. Wir möchten Sie herzlich einladen, unsere Schule auf den folgenden Seiten kennen zu lernen. Und natürlich stehen wir Ihnen auch für zusätzliche Fragen und Informationen gerne zur Verfügung.

Two weeks for future in der 7a

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Die letzten beiden Schulwochen des Schuljahres 2018/19 widmete die 7a dem Klimaschutz. Charlotte und Mira berichten stellvertretend für die Klasse:

Vor dem Start der zwei Projektwochen haben wir besprochen, was genau wir machen wollen und wer für welche Aufgaben zuständig ist. Nachdem wir uns in Gruppen aufgeteilt hatten, wurde organisiert und vorbereitet.
Zunächst kam Herr Spötzl zu uns in die Klasse und hielt einen Vortrag über den Klimawandel und welche Alternativen es gibt, klimafreundlichen Strom herzustellen. Es war ein sehr interessanter Vortrag, wir haben wirklich viel erfahren und gelernt.
Durch diesen Vortrag wurde uns allen klar, dass wir handeln müssen.
In der Woche vor unserer Epoche hatte eine Gruppe bereits sogenannte CO2 Fußabdruck-Zettel vorbereitet, die in der Klasse ausgeteilt wurden. Auf dem Zettel standen Fragen wie: "Wie viel Auto bist du heute gefahren?" Man musste dann dort die Kilometer eintragen. In den darauffolgenden Tagen haben wir den Film die "Grüne Lüge" angeschaut. Daraus haben wir gelernt, dass Palmöl nicht fair trade sein kann, wie radikal der Urwald abgebrannt wird, nur damit wir unsere Schokolade bekommen und dass man das Palmöl benutzt, weil es das billigste Fett ist.
Eine Gruppe von uns hatte beschlossen, mit dem Hausmeister und der Schulküche zu besprechen, was man an der Schule ändern könnte. Doch es stellte sich heraus, dass man die Essensmarken sowie den Trockner nicht so ohne weiteres abschaffen kann.
Ein Highlight war, dass wir bei unserem Klassenausflug nach München auch die Fridays for Future Demo auf dem Geschwister Scholl Platz live miterleben konnten. Wir lernten viele Leute kennen und hörten die verschiedenen Meinungen über das Demonstrieren. Die Demo selbst war sehr lehrreich und informativ. Im Zug hatte uns eine ältere Frau angesprochen und kritisiert. Sie hat Sachen gesagt die einfach nicht stimmen, wir haben mit ihr darüber diskutiert. Im Unterricht haben wir uns noch einmal über die Meinung dieser Dame unterhalten.
In der zweiten Woche haben wie hauptsächlich Plakate gestaltet, die wir dann auch im Schulhaus aufhängten. Die Plakate sollten Schüler und Lehrer zum Nachdenken bringen. Wir bekamen positives und negatives Feedback. Der CO2 Zettel, den wir eine Woche lang geführt hatten, wurde ausgewertet. Die Ergebnisse waren teilweise schockierend aber auch zufriedenstellend. Am Donnerstag fuhren wir mit dem Linienbus nach Chieming, um dort Müll zu sammeln. Wir haben fünf volle Müllsäcke zusammengetragen. Doch das war noch lang nicht der ganze Müll an diesem Uferstück. Insgesamt hatten wir zwei erfolgreiche Wochen, aber auch viele Ideen, was man anders hätte machen können.

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